Geschichte

Wer waren die Nordfriesen?

Das historische Siedlungsgebiet des germanischen Volkes der Friesen liegt
an der südlichen Nordseeküste zwischen Niederrhein und Weser. Heute leben
Friesen vor allem in Westfriesland (Provinz Fryslån der Niederlande),
Ostfriesland im Bundesland Niedersachsen, im Kreis Nordfriesland in Schleswig
Holstein sowie auf Helgoland.

Erstmals erwähnt wurden die Friesen im Jahre 12. v. Chr., als der römische
Feldherr Drusus Klientelverträge mit ihnen abschloss.

Im frühen Mittelalter brachten die fränkischen Könige die Friesen zum Teil unter
ihre Botmäßigkeit. Mit den Franken gelangte seit etwa 700 das Christentum zu
ihnen. 754 erschlugen Friesen den Missionar Bonifatius. 802 wurden friesische
Volksrechte als Lex Frisionum aufgezeichnet.

Die Überschüsse aus der Bewirtschaftung des fruchtbaren Bodens, die
Gewinnung von Salz und die Küstenlage bildeten die Voraussetzungen für
Seefahrt und Handel der Friesen rund um die Nordsee, die zeitweise als Mare
Frisicum bezeichnet wurde.

Im 8. und 11. Jahrhundert wanderten in zwei Wellen friesische Gruppen nach
Nordfriesland ein. Die Friesen lebten in Harden, Verwaltungseinheiten, wie sie
im gesamten dänischen Königreich bestanden. Die Grenzen der Harden im
nordfriesischen Bereich bildeten zumeist weite sumpfige Urstromtäler.

Auszug aus dem Begleitheft zur DVD Nordfriislon - Det san wi!
Daten, Fakten Informationen bearbeitet vom Nordfriisk Instituut


Biikebrennen

Das Biikebrennen (von friesisch: biike, deutsch „Bake“ bzw. „Feuerzeichen“)
am 21. Februar jeden Jahres gilt als friesisches Nationalfest.

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